Logo

Faszination Faser

Ident. Nr.: N (66 A) 89/2017,3

ObjID: obj:2343570

Details (expert)

Involved
Helga Graupner (1931-2009),
Vorbesitzer*in
Material / Technique
Papier, beschrieben
Dimensions
Höhe x Breite: 56,4 x 50,4 cm

Object Description

Selbstgestaltetes Ausstellungsplakat zu einer Ausstellung in der Prima-Galerie und gleichzeitig eine Ankündigung der Ausstellung in der Lichtenberger Kulturwerkstatt vom 28. Juli bis 25. August 2006.

Auf beigefarbenem Papier in Großbuchstaben mit einem Filzstift geschrieben.
Erster Teil führt in das Thema Rohfaser ein, zweiter Teil ist eine Art Ankündigung einer Ausstellung in der Lichtenberger Kulturwerkstatt unter Erwähnung der beiden Künstlerinnen Helga Graupner und Margot Schwarz. Deren Lebensläufe Stichpunktartig darunter aufgeführt.
Auf der Rückseite eine maschinell geschriebene Beschreibung der Ausstellung von Helga Graupner verfasst, ebenfalls von ihr unterzeichnet. Darunter wieder eine Auflistung ihrer beruflichen Laufbahn. Daneben geklebt eine Kopie einer Personenvorstellung Helga Graupners von Angelika Bessau.

Last updated: 17.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."