Logo

Ident. Nr.: D (34 C 22) 3/1989

ObjID: obj:2350885

Details (expert)

Dating
2. Hälfte 19. Jh.
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: Kasten 25,3 x 14 x 6 cm
Höhe x Breite: Blumenstrauß 19,5 x 10 cm

Object Description

Das Haarbild enthält einen Blumenzweig aus dunkelblonden bis braunen Haaren. In die Blüten sind Glas- und Metallperlen verschiedener Form und Farbe eingeflochten. Die Haararbeit ist technisch wenig ausgefeilt, bis auf die blonde Blüte in der oberen Mitte des Kastens sind alle weiteren Formen aus Draht mit vielen kleinen Haarschlingen zurechtgebogen. An etlichen Stellen sind lose Haarenden zu sehen. Auch der asymmetrische Kasten ist keine gewerbliche Arbeit. Die Haararbeit und das Innere des Kastens sind durch Staub und anderen Schmutz verunreinigt. Das hellblaue, mit weißen Bändern und Blüten bedruckte Papier weist einen großen Wasserfleck auf. Die Machart spricht dafür, dass diese Haararbeit privat angefertigt wurde, der Anlass bleibt unklar.

Literatur: Jana Wittenzellner (2020): Haarbilder. Erinnerungen unter Glas. Husum: Verlag der Kunst.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."