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Baktrien: Menandros I.

Ident. Nr.: 18202666

ObjID: obj:2355364

Details (expert)

Creator/Entity
Antike Herrscherprägung: Menandros I. von Baktrien,
Münzherr*in
Date(s)
ca. 155-130 v. Chr.
Geographical references
Material / Technique
—
Dimensions
Gewicht: 2,47 g
Durchmesser: 18 mm

Object Description

Vorderseite: BAΣIΛEΩΣ ΣΩTHPOΣ / MENANΔPOY. Büste des Menandros I. mit Aegis, Diadem und Speer in der erhobenen r. Hand in der Rückenansicht nach l.

Rückseite: Maharajasa tratarasa - Menamdrasa [auf Kharosthi]. Athena Alkidemos mit einem Blitzbündel in der erhobenen r. Hand nach l. Im r. F. ein Monogramm.

Kommentar: Drachme im indischen Standard.

Literatur: O. Bopearachchi, Monnaies gréco-bactriennes et indo-grecques. Catalogue raisonné (1991) 230 f. Nr. 50-51 (Serie 9 Monogramm C, dieses Stück erwähnt).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18202666

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

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Theodosius I.

Theodosius I.

Vorderseite: D N THEODO-SIVS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Theodosius I. mit Diadem in der Brustansicht nach r.Rückseite: VICTOR-IA AVGG // COM. Zwei Kaiser mit Nimbus sitzen nebeneinander in Frontalansicht, gemeinsam einen Globus haltend. Über ihnen der Oberkörper einer Victoria in Frontalansicht. Unten zwischen ihnen ein Palmzweig. Beider Beine sind bedeckt. Im l. F. T, im r. F. R.Kommentar: Die Abkürzung COM steht für den Comes Auri, den für die Herstellung der Solidi zuständigen Hofbeamten, TR im Feld verweist auf die Prägestätte Trier, wo nun wieder nur ein Offizin Goldmünzen prägte. - Flavius Theodosius war am 11.1. 347 oder 346 n. Chr. in Spanien geboren worden und Sohn eines gleichnamigen Vaters und der Thermantia. Er war seit 376 mit Aelia Flavia Flaccilla verheiratet, nach ihrem Tod heiratete er 387 n. Chr. die Galla. Seit dem 19.1.379 war er Augustus. Im Jahre 380 n. Chr. ließ er sich nach einer Krankheit taufen. Am 19.1.383 n. Chr. erhob er seinen ca. sechsjährigen Sohn Arcadius zum Augustus, am 23.1.393 zudem den nunmehr neunjährigen Honorius. Theodosius erließ 391/392 n. Chr. mehrere Gesetze gegen den heidnischen Glauben und machte damit das Christentum zur Staatsreligion. Er starb am 17.1.395 n. Chr. in Mailand und wurde in Constantinopolis bestattet. Nach seinem Tode wurde das römische Reich unter seinen Söhnen in eine Ost- und eine Westhälfte aufgeteilt.Literatur: RIC IX Nr. 90 b; G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) 124 Trier Nr. 53/2 (Juni 389-391 n. Chr.).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200902

Constantius II.

Constantius II.

Vorderseite: CONSTANTI-VS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Constantius II. mit Diadem in der Brustansicht nach r.Rückseite: VICTORIA CONSTANTI AVG // SRM Zweig. Victoria l. sitzt auf Waffenhaufen nach r. und präsentiert einen von einem Genius r. gehaltenen Schild, darauf die zweizeilige Aufschrift VOT / XXXX.Kommentar: RIC VIII S. 245 zum 9-Siliquen Stück und seiner früheren Zuweisung nach Sirmium. - Der Kaiser besuchte Rom im April und Mai 357 n. Chr. (feierlicher Einzug am 28.4., Abreise am 29.5.) anläßlich der Feiern seines 35-jährigen Regierungsjubiläums (vgl. RIC VIII S. 51 f. 244 f.), dabei wurden auch Gelübde (vota suscepta) für das in fünf Jahren anstehende 40-jährige abgegeben. - Flavius Iulius Constantius war der zweite von drei Söhnen des Constantinus I. und der Fausta. Er wurde am 7.8.317 n. Chr. in Sirmium geboren. Am 8.11.324 n. Chr. erhielt Constantius den Rang eines Caesar, ab dem 9.9.337 teilte er sich als Augustus die Herrschaft mit seinen Brüdern. Nach dem Tod des Constantinus II. im Jahre 340 und des Constans 350 n. Chr. war er der einzige überlebende Sohn des Constantinus I. Erfolgreich konnte er die Usurpation des Magnentius 353 niederwerfen und ernannte erst Constantius Gallus, dann Iulianus zu seinem Mitherrscher. Während der Vorbereitungen zum Kampf mit dem von seinen Truppen zum Augustus ausgerufenen Iulianus starb Constantius II. am 3.11.361 n. Chr. nahe Tarsos in Kilikien. Obwohl Constantius schon während seiner Herrschaft das Christentum tatkräftig unterstützt hatte, ließ er sich wie sein Vater erst auf dem Totenbett taufen.Literatur: RIC VIII Nr. 300 (dieses Stück, Rom, 357 n. Chr.).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200928