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Musique du Rwanda (Ruanda) (Afrique Centrale) Hutu et Twa

Ident. Nr.: VII OA 0901.1311

ObjID: obj:2419833

Credit: ehem. Bestand des IITM, Eigentümer Senat von Berlin, im Besitz SMB-PK, Ethnologisches Museum

Details (expert)

Creator/Entity
Denyse Hiernaux (6.1954 - 9.1955)
Systematics/Type
Additional titles
Musique du Rwanda (Ruanda) (Afrique Centrale) Hutu et Twa
01 "Mugore W'Ingare" (La femme difficile)
02 "Induru Ni Ndende" (Le cri de guerre est long)
03 "Ikondera" (Chant des amies de la mariée)
04 "Ntawundi mwa na nkibyra ndakuze" (il ne peut plus prcéer...)
05 "Kubangurira"
06 "Ingare" (femme acariâtre)
07 "Agasambi" (grue couronée)
08 "Nshoz' Uruyange" (éloge d'un corps d'armée)
09 "Ibare" (Louange d'un chef)
Geographical references
Hutu,
Ethnie
Twa,
Ethnie
Dimensions
Geschwindigkeit (Band): 19 cm/s (O3)
Geschwindigkeit (Band): 38 cm/s (C1)
Spieldauer: 00:24:11 std/min/sek

Last updated: 21.08.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.