The Surrealist Mystery of New York in 1935
Ident. Nr.: B UHP 28/13
ObjID: obj:2465644
n/a
Contact
Institution:
Neue Nationalgalerie
Email:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (expert)
- Involved
- Dating
- 1934
- Additional titles
- Collection title: The Surrealist Mystery of New York in 1935Das surrealistische Geheimnis New Yorks im Jahre 1935Original title: Couverture turbulenteTruculent cover
- Provenance
- Kauf (?): vermutlich Julien Levy,
bis vermutlich 1935Kauf (?): Georges Hugnet,
ohne DatumKauf (?): William Copley / William und Noma Copley, Paris/Longpont-sur-Orge/New York,
ab spätestens 1959Kauf (?): Hanover Gallery, London,
bis spätestens 1972Kauf (?): Giulio Urbinati,
spätestens 1972-vermutlich 1979Überweisung: Galerie Le Point,
vermutlich 1979-mindestens 1993Kauf: Privatsammlung,
ab spätestens 1994Kauf: Ulla und Heiner Pietzsch,
1997-2010 - Material / Technique
- Öl auf Leinwand
- Dimensions
- Höhe x Breite: 38 x 29 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2465644
Object Description
In dem für Plakate ungewöhnlichen Medium Öl auf Leinwand hat Dalí hier ein solches für ein von ihm auf Französisch geschriebenes Filmszenario entworfen. Der Titel spielt an auf die dem Genre des Grusel-Thrillers zugehörigen US-amerikanischen Stummfilme „The Exploits of Elaine“ von 1914, die von Frankreich aus in Europa als „Les Mystères de New York“ in die Kinos kamen. Dalís fragmentarisches Szenario benennt zwar einige bekannte New Yorker Orte wie die Fifth Avenue oder die Radio City und sieht auch einen „anthropomorphen Wolkenkratzer“ (so Dalí im Filmskript) vor, doch für sein Filmplakat wählte er keinerlei ortsspezifische Motive. Abgebildet sind allesamt alte Bekannte aus seinen vorherigen Gemälden, von der weichen Uhr aus „Die Beständigkeit der Erinnerung“ (1931; The Museum of Modern Art, New York) unten links bis zum Gesicht des „Großen Masturbators“ (1929; Museo Reina Sofía, Madrid) oben rechts. Nach seiner Beteiligung an den beiden mit bescheidenen Mitteln produzierten surrealistischen Filmen von Luis Buñuel („Ein andalusischer Hund“, 1929, und „Das goldene Zeitalter“, 1930, den Buñuel nach einem Streit allein vollendet hatte) wollte Dalí nach seiner ersten Reise in die USA 1934 seine filmischen Ideen nun im großen Stil in Hollywood umsetzen lassen. Von seinen vielen für Amerika geplanten Filmprojekten wurden die wenigsten realisiert, für „Das surrealistische Geheimnis“ fand sich anscheinend nicht einmal ein Produzent (Mathew Gale, Les Mystères surréalistes de New York, in: Dalí & Film, Ausst.-Kat., London u. a., 2007, S. 132–139). | Gabriel Montua
Last updated: 08.06.2026
Contact
Institution:
Neue Nationalgalerie
Email:
nng@smb.spk-berlin.de