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Aprikotfarbene Seidenbluse zu aprikot-zimtbraunem Rock

Ident. Nr.: 2005,UR 1001 a-c

ObjID: obj:2560987

Details (expert)

Creator/Entity
Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Date(s)
um 1980
Geographical references
Ausgabe: Berlin
Dimensions
Länge: Bluse a) 68 cm
Länge: Rock b) 68 cm
Länge: Gürtel c) 87 cm

Object Description

Die weit geschnittene, feminine Bluse aus aprikotfarbenem Crêpe-de-Chine ist hoch geschlossen. Die Stoffülle setzt in leichten Rüschen an den schmalen Schulterpassen an, die überweiten, langen Ärmel sind hoch eingesetzt, kleine Polster erzeugen eine kastige Schultersilhouette. Die Stoffülle der Ärmell wird von schmalen Bündchen aufgenommen. Vorderer Knopfverschluss mit stoffbezogenen Knöpfen. Ein schmaler Schal aus dem Blusenstoff kann wirkungsvoll um den Hals geschlungen werden. Dazu ein schmaler Wickelrock, der das feine diagonale Streifenmuster gut zur Geltung bringt. Ein bronzefarbener Ledergürtel betont die Taille.

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR