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Constantinus II.

Ident. Nr.: 18271404

ObjID: obj:2571614

Details (expert)

Creator/Entity
Antike Herrscherprägung: Constantinus I.,
Münzherr*in
Date(s)
335 n. Chr.
Geographical references
Türkei,
Land
Material / Technique
Dimensions
Durchmesser: 47 mm

Object Description

Vorderseite: CONSTANTINVS IVN NOB CAES. Panzerbüste des Constantinus II. mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach r.

Rückseite: FELICIT-AS PERPETVA AVG E-T CAESS NN // CONS. In der Mitte sitzt Constantinus I. mit Nimbus und Zepter auf einem Thron in der Vorderansicht. Vor ihm steht l. und r. je einer seiner Söhne in Rüstung mit Speer und Schild ihm zugewandt.

Kommentar: Die angegebenen Daten zu Gewicht und Material beziehen sich auf die abgeformte Vorlage. Multiplum zu 9 Solidi. Für das Original liegen keine Gewichtsangabe und keine Information zur Stempelstellung vor. - Das Münzkabinett Berlin besitzt historische Schwefelpasten, welche T. E. Mionnet nach Originalen des Cabinet des Médailles in Paris hergestellt hat. Von besonderer Bedeutung sind hier die Kopien nach jenen Münzen, die bei dem berüchtigten Diebstahl in Paris im Jahre 1831 durch Einschmelzung verloren gegangen sind.

Literatur: H. Cohen, Description historique des Monnaies frappées sous l'Empire Romain VIII (1892) 376 Nr. 104 (Nachweis ancien catalogue, Mod. 13 1/2 = 47 mm); M. R. Alföldi, Die Constantinische Goldprägung (1963) 165 Abb. 216 Taf. 16 (diese Schwefelpaste?). Vgl. RIC VII Nr. 174 (Nikomedia, 9 solidi). - Zum Raub von 1831: T. M. Dumersan, Notice des monuments exposés dans la cabinet des médailles... (1840) 186-189; Th. Sarmant, Le Cabinet des Médailles de la Bibliothèque Nationale 1661-1848 (1994) 271-273. - Zu Mionnet/Schwefelpasten (sulphurs/soufres) s. D. Hollard, L'illustration numismatique aux XIXe siècle, Revue Numismatique 1991, 7-42, bes. 8 f.; Th. Sarmant, Le Cabinet des Médailles de la Bibliothèque Nationale 1661-1848 (1994) 335-337; M. Szewczyk, Le moulage d'un multiple d'or de Constant détruit en 1831, parmi les soufres de Mionnet conservés au Cabinet des médailles, Cahiers Numismatiques 108, 2008, 25-29; M. de Laubier - M. Amandry, Brique et soufre aux Monnaies et Médailles, Revue de la Bibliothèque nationale de France 29, 2008, 59-62. - Mionnets Pasten in Berlin: M. Pinder, Königliche Museen. Die antiken Münzen (1851) XXXV.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18271404

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Münzkabinett

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Nürnberg: Stadt

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Vorderseite: Zweigeteiltes Stadtwappen, darüber Mauerkrone. Darunter ein N.Rückseite: Das Lamm Gottes mit der Friedensfahne, darauf PAX, auf der Erdkugel stehend nach links.Kommentar: Die Nürnberger Lammdukaten, benannt nach dem Bild des Gotteslamms auf der Weltkugel, waren eine besonders beliebte Geschenkmünze. Die Dukaten auf die Jahrhundertwende (auch als Friedenswunsch- und Neujahrsdukaten bezeichnet) sind in sieben Wertstufen vom Doppeldukaten bis zum winzigen 1/32 Dukaten (»Linsendukat«) geprägt worden. Das Jahr 1700 ist auf einigen Prägungen durch ein Chronogramm in der Umschrift der Vorderseite angegeben (MDCC).Literatur: D. Widhalm, Die Nürnberger Lammdukatenprägungen von 1632 bis 1806. Beiträge zur süddeutschen Münzgeschichte (1976) Nr. 19 b; Bank Leu AG Zürich und Münzen- und Medaillenhandlung Stuttgart, Auktion vom 21.-23. Juni 1989 in Zürich Nr. 611 (Sammlung Herbert J. Erlanger, Nürnberg, bearbeitet von S. Sonntag); H.-J. Kellner, Die Münzen der Reichsstadt Nürnberg (1991) Nr. 101; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 4; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 1882; F. Freiherr von Schrötter (Hrsg.), Wörterbuch der Münzkunde (1930) 340; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 145; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 107 f. Nr. I 4.5 e mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224435

Schweiz: Luzern

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Vorderseite: RESPUBLICA LVCERNENSIS. Wappenschild mit gefütterter Krone, behängt mit Girlande.Rückseite: 12 / Mz GL / 1794 [12 Münzgulden]. Inschrift umgeben von zwei zum Kranz gebundenen Lorbeerzweigen. Ganz unten die Signatur des Stempelschneiders B (Johann Brupacher).Kommentar: Die »Münzgulden« sind in Luzern als Recheneinheit schon seitdem 16. Jh. bekannt. 12 Münzgulden entsprachen einer Dublone.In Luzern rechnete man u. a. nach Kronen zu 2 Gulden und Schweizerfranken zu 10 Batzen. Neben den einfachen Dublonen sind im Jahre 1794 noch doppelte Dublonen zu 24 Münzgulden geprägt worden. Die einfachen Dublonen sollten dem französischen p Louisdor entsprechen, enthielten aber 0,177 g weniger Feingold. Insgesamt wurden in Luzern 1793 bis 1797 Dublonen im Wert von insgesamt 43.888 Gulden geprägt.Literatur: W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 1448; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 17. Jahrhundert (1987) Nr. 534; F. Haas, Die Münzen des Standes Luzern, SNR 5, 1895, 25 ff. 28 Nr. 5; F. Wielandt, Münz- und Geldgeschichte des Standes Luzern (1969) Nr. 187; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 36; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 325; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 Nr. I 4.43 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224433

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

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Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

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Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826