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Ident. Nr.: VII f 59 a,b

ObjID: obj:258070

Details (expert)

Creator/Entity
Peter Scholz (1974),
Sammler*in
Systematics/Type
Geographical references
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 80 x 22,3 x 25,1 cm (gesamt)
Länge x Breite x Höhe: 23,9 x 22,3 x 12,4 cm (Korpus)
Länge x Breite: 13,2 x 4,7 cm (Steg)
Länge x Breite: 43,4 x 2,2 cm (Streichbogen)
Acquisition
Ankauf 1974

Object Description

Wie Nr. 243. [III A 1010 a-b] Die Art der Brettverbindung allerdings unklar. Ein annähernd vierkantiger Saitenträger, der dort sich verbreitert, wo der hinterständige, annähernd zylindrische Holzwirbel durchgesteckt ist. Die Saite ist zusammen mit Schnur aus pflanzlichem Material und einem Stoffstreifen aufgedreht. Ein für den Saitendurchgang im Scheitelpunkt perforierter, winkelförmiger Holzsteg. Als unterer Saitenhalter eine um den Spieß geführte Schlinge aus gedrehter pflanzlicher Faser. Das zu einem Knoten geschlungene Saitenende ist durch den mit Querwicklungen verengten Schlingenauslauf hindurchgeknöpft. Am Instrument keine Anbindungen. Als Streichbogen eine gleichmäßig gekrümmte Rundholzstange. Eine kreuzförmige Halsspitze.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Last updated: 21.08.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}