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djembe (jenbe)

Ident. Nr.: VII f 244

ObjID: obj:258349

Details (expert)

Systematics/Type
Geographical references
Bezug: West-Afrika,
Teilkontinent
Bezug: Guinea,
Land/Region
Herstellungsort: Deutschland,
Land
Material / Technique
Holz, Fell, Eisenring
Dimensions
Höhe: 50 cm
Durchmesser: 32,5 cm
Acquisition
Ankauf 1994

Object Description

Schnüre pflanzlich, Gurt aus Eisen. Auf dem Fellring liegt ein weiterer Eisenring. An diesem Eisenring und unten am Gurt sind Ligaturen angeknotet, über die die vertikalen Schnüre verlaufen. Eine weitere Ligatur ist zweifach um die vertikalen Schnüre geführt und mehrfach unterhalb des Gurtes um das Korpus gelegt.
Schale kesselförmig. Ansatz nach unten leicht konisch.
(Quelle: A. Meyer, Afrikanische Trommeln. Berlin 1997)

Last updated: 21.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.