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Gujarati

Ident. Nr.: VII c 1023

ObjID: obj:2584725

Details (expert)

Creator/Entity
Gert-Matthias Wegner (1998),
Vorbesitzer*in
Systematics/Type
Geographical references
Asien,
Kontinent
Nepal,
Land
Bhaktapur,
Stadt
Material / Technique
Holz, Metall, Messing, Faden
Dimensions
Objektmaß: 31 x 7,5 x 10 cm
Länge: 270 mm (Korpuslänge)
Acquisition
Schenkung, 2019

Object Description

Diese Gujarati besitzt einen leicht gekrümmten Korpus mit acht frontalen Tonlöchern und weist kein Daumenloch auf.  Das oberste Tonloch ist verstopft, am untersten brach offenbar der Korpus. Es wurde geflickt und ist nun im Korpusschaft verborgen. Typisch für das Instrument ist der gekrümmte Korpus. Beide Korpushälften werden von sieben verzahnten Messingbändern zwischen den Tonlöchern gesichert und an beiden Enden verstärkt. Der kleine Trichter wurde mit Siegellack befestigt. Ebenso wurde die hintere Längsnaht abgedichtet. 

Last updated: 04.11.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.