Logo

Ident. Nr.: N (7 S) 13/2021

ObjID: obj:2615421

Details (expert)

Dating
Gebrauch: 1960er Jahre
Geographical references
Material / Technique
Draht, geflochten, Holzgriff
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: max. 47 x 29 x 30 cm

Object Description

Länglicher Handkorb aus geflochtenem Draht, leicht verbogen. Mittig ein unbeweglicher Henkel aus Holz. Der Draht ist am Korbrand stellenweise rot gefasst. Starke Abnutzungsspuren und Verformungen des Korbs, Draht teilweise verrostet.

Der Korb wurde hauptsächlich in Badresch in Mecklenbburg-Vorpommern genutzt. Er gehörte der Großmutter des Schenkers. Diese nutze den Drahtkorb für verschiedene Ding: zur Kartoffellese, für den Transport von Holz und Kohlen (dafür wurde Papier als Boden in den Korb gelegt). Sie sammelte darin Butterblumen für die Kaninchen oder transportierte andere landwirtschaftliche Produkte aus dem Garten, vom Acker oder der Umgebung.
Wann sie den Korb gekauft hat, konnte nicht mehr in Erfahrung gebracht werden, aber es war sicher erst nach dem 2.WK, vielleicht in den 1960er -Jahren. Diese Körbe waren außerordentlich robust und es gab eine Firma, die sie bereits ab 1911 herstellte.

Last updated: 10.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."