Logo

#leavenoonebehind

Ident. Nr.: N (31 M) 53/2021

ObjID: obj:2741415

Details (expert)

Dating
2020
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 11 x 21 cm (ohne Gummibänder)

Object Description

Textile Mund-Nasen-Maske, weiß mit blauen Längsstreifen und schwarzem Aufdruck #leavenoonebehind

Charlotte Stumpf kam im Frühjahr 2020 zu Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie auf die Idee, Stoffmasken mit der Aufschrift #leavenoonebehind zu nähen. Diese gab sie über einen Instagram-Account gegen eine Spende in beliebiger Höhe an eine Organisation, die sich für geflüchtete Menschen einsetzt, ab. Die Aktion war, im Gegensatz zu vielen anderen Protestbewegungen, eine Form von stillem Protest. Durch das Tragen der Maske wurden auf den Straßen mehr Menschen auf den Hashtag aufmerksam und die Nutzer*innen konnten ihre Solidarität ausdrücken. Den wichtigsten Teil dieser Bewegung machten allerdings die gesammelten Spenden aus, die Geflüchteten und Flüchtenden direkt zugute kamen.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."