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Ornamentfries mit zwei Putti und Kentaur

Ident. Nr.: 389-18

ObjID: obj:2800410

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Giulio Bonasone (um 1500/1510 - nach 1574),
Stecher*in
Entwurf: Parmigianino (Francesco Mazzola) (1503 - 1540),
Zeichner*in
Ausführung: Antonio Salamanca (um 1479-1562),
Verleger*in
Date(s)
1531–1574
Systematics/Type
Material / Technique
Kupferstich, Radierung
Dimensions
Blattmaß: 17,4 x 30,8 cm
Acquisition
1835 von Karl Ferdinand Friedrich von Nagler, Berlin, erworben

Object Description

Beide Blätter entstanden nach Zeichnungen (1524–1527) von Parmigianino, die sich heute im Louvre (Paris) und in der Royal Collection (Windsor) befinden. Die gezeichneten Vorlagen gehen wiederum auf eine Fassadendekoration von Baldassare Peruzzi zurück. Im Zentrum steht jeweils ein Zentaur, ein Mischwesen aus Pferd (hier eher Löwe) und Mensch, der eine geflügelt, der andere mit Tatzen, die aus Blättern gebildet sind. Beide sind umgeben von geflügelten Genien und verwachsen mit Akanthusranken zu einem Ornament, der bevorzugten Gattung für freie, fantasievolle Gestaltungen. Zentauren galten in der antiken Mythologie als unbeherrscht und lüstern, sie verkörperten die instinkthafte, ungezähmte Seite des Menschen. Nur der Zentaur Cheiron galt als weise, gütig und der Heilkunst mächtig.

Last updated: 24.08.2026

Contact

Institution:

Kupferstichkabinett