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Ident. Nr.: N (7 S) 94/2021

ObjID: obj:2856464

Details (expert)

Dating
Ausführung: 2022
Geographical references
Dimensions
Höhe x Durchmesser: ca. 40 x 40 cm

Object Description

Kräftiger runder Transportkorb aus Weide mit zwei Henkeln. Das Bodenkreuz aus acht Haselnussruten wurde mit geschälter weißer Weide umflochten. Ein dunkler Streifen von ungeschälter Weide schmückt den Boden. Die Wandung mit dicht stehenden Staken ist als Zäunergeflecht ausgeführt. Das weiße Geflecht wird von drei braunen Streifen ungeschälter Weide unterbrochen. Die gedrehten Henkel sind etwa drei Reihen unter der Randwulst verankert. Ein gleichmäßiger runder Rand schließt den glatten Korb ab.

Der Korb wurde 2022 vom Korbmachermeister Roland Oppelt für die Ausstellung ALL HANDS ON: Flechten des MEK angefertigt. Die Herstellung eines solchen Korbes wurde im Frühjahr 2022 filmisch dokumentiert.
Roland Oppelt wurde 1970 im brandenburgischen Rüdersdorf geboren. Seit vielen Jahren lebt er in Waldsieversdorf, wo er auch seine Werkstatt betreibt. Er begann mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Korbmacher. 1992 wurde er Handwerksmeister im Korbmacherhandwerk und widmet sich seither auch der Flechtausbildung. Er war mehrfach Preisträger auf dem Weltfestival der Korbweide und des Flechtgewerbes in Nowy Tomysl, Polen.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."