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Ganjifah-Spiel

Ident. Nr.: 1884,712 a,b, c-j (1-12)

ObjID: obj:2909380

Details (expert)

Dating
1881
Geographical references
Material / Technique
Holz, Pappe, Lackmalerei
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: Kasten 8 x 18 x 7 cm
Durchmesser: Karten 5,7 cm

Object Description

"Das Mogul Ganjifa ist das in Indien am weitesten verbreitete Spiel. Aus europäischer Sicht besonders ungewöhnlich ist die runde Form der Karten. Es besteht in der Regel aus acht unterschiedlichen Farben. Jede Farbe hat zwei Figurenkarten, König (Mir), dieser sitzt meist auf einem Thron und Minister (Wesir), reitend auf einem Pferd, Kamel oder Ochsen, sowie 10 Zahlenkarten. Die Werte der Zahlenkarten sind durch die Anzahl der Farbzeichen, welche aus stark stilisierten Gegenständen bestehen, gegeben. Farbzeichen sind zum Beispiel Taj (Krone), Chang (Leier), Surkh (Goldmünze oder Sonne) oder Safed (Silbermünze oder Mond).(...) Gerade in der Region Rajasthan, im Norden Indiens, sind besondere Varianten des Mogul Ganjifa nachweisbar, die sich durch besondere, oft auch regionale Details, von anderen Exemplaren unterscheiden."Quelle: Landesmuseum Würtenberg, https://bawue.museum-digital.de/object/695, (abgerufen am 6.5.2022)Das Spiel im Bestand des Kunstgewerbemuseums Berlin wird in einem Lackkästchen mit Schiebedeckel aufbewahrt, welches mit einem reichen Rankendekor verziert ist. Von den 96 Karten fehlen eine Zahlen- und eine Figurenkarte. Das Spiel wurde 1884 zusammen mit vielen weiteren Objekten von Emil Riebeck aus Halle erworben. Dieser war Ethnologe, Mineraloge, Naturforscher und Sammler. Im 19. Jahrhundert hatte er eine umfangreiche Sammlung von kunstgewerblichen Gegenständen aus Afrika, Arabien, Ostasien und Indien angelegt, von der Teile in verschiedenen deutschen Museen verwahrt werden.MAKR

Last updated: 25.11.2025

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Ausfall aus einer belagerten Stadt

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