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Heilige Cäcilie mit Heiligen

Ident. Nr.: W-1967,10

ObjID: obj:3013131

Details (expert)

Date(s)
Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Oberitalien
Material / Technique
Bronze, dunkle Patina, schwarzer Lack
Dimensions
Höhe x Breite: 14,7 x 8,8 cm

Object Description

"Umgeben von den Heiligen Petrus, Johannes d. Täufer, Augustinus und Maria Magdalena steht die hl. Cäcilie, die Patronin der Musik, eine Handorgel in den Händen, ergriffen einem Engelchor über den Wolken lauschend. Im Vordergrunde liegen Musikinstrumente am Boden.
Die Darstellung geht auf Raphaels Gemälde von 1514 in Bologna zurück. Leicht verändert ist die Gestalt der Maria Magdalena; insgesamt sind die Körperproportionen der Gestalten gestreckter. Durch die Umsetzung ins Relief - wobei der landschaftliche Hintergrund fortgelassen wurde - erscheint die Beziehung zwischen der Heiligen in der Mitte und dem Engelchor  über den Wolken noch stärker betont. Vermutlich gab der Aufschwung des Kultes der heiligen Cäsilie nach der Exhumierung ihrer Gebeine in Rom im Jahre 1599 den Anlaß zu der Entstehung der Plakette."
aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, 1968, Kat. Nr. 282
MAKR

Last updated: 25.11.2025

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR