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Erwerbungsbuch KK 1981-1985

Ident. Nr.: EB_KKB-B_SWB_LZ_1981-1985

ObjID: obj:3116558

Credit: Provenienz und Bestand. Online-Publikation der Erwerbungsbücher und Zugangsverzeichnisse der Staatlichen Museen zu Berlin. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Details (expert)

Creator/Entity
zugeschrieben: Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin (seit 1831),
Folgeherausgeber*in
zugeschrieben: Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin (seit 1831),
Verwalter*in
Zuschreibung unsicher: Kupferstichkabinett (Berlin, West) (31.12.1991),
Verfasser*in
Date(s)
Entstehungsjahr: um 1981
Entstehungszeit: um 1981-1985
Zugangszeitraum: um 1981-1985
Additional titles
Erwerbungsbuch KK 1981-1985
Kupferstichkabinett: Erwerbungsbuch 1981-1985 (Berlin, West)
Geographical references
Verwendungsort: Berlin
Entstehungsort: Berlin
Material / Technique
—
Dimensions
Höhe x Breite: 40 x 35 cm (1)

Object Description

Kollationsvermerk: handschriftlich ohne Seitenzahlen, doppelseitiger Scan mit 122 Seiten

Includes: Erwerbungsbücher der Staatlichen Museen zu Berlin

Last updated: 17.03.2026

Contact

Institution:

Kupferstichkabinett

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Fragment einer großformatigen, triptychonartigen Radierplatte aus dem Jahre 1900, von der sich die Künstlerin nachträglich distanzierte und die von ihr deshalb auseinandergeschnitten wurde. Nur der linke Teil mit der realistischen Arbeiterfamilie hatte vor ihren eigenen Augen auch noch in späteren Jahren Bestand, während sie die Hauptdarstellung in der Mitte und die rechte Randszene aufgrund ihrer symbolischen Überfrachtung als "fatal" verwarf. Die unzerschnittene Platte variiert das Themades nicht in den Zyklus aufgenommenen Schlußblattes zu "Ein Weberaufstand":"Aus vielen Wunden blutest du, oh Volk" [#vgl. Ident. Nrn. 658-1912, AM 383-1971]. Während sich der Mittelteil auf beiden Radierungen gleicht, wurden die Seitenfiguren im späteren Werk durch zwei Szenen ersetzt. An Hand der Themen Selbstmord und Prostitution schildern sie die ausweglose Situation des Proletariats. Für die vermutlich durch Arbeitslosigkeit ins Elend gestürzte Familie links bietet sich als Ausweg nur der Strick. Das Triptychon sollte ursprünglich den Titel "Das Leben" tragen und wohl so etwas wie eine allegorische Gesamtschau auf die Lebensbedingungen des Proletariates geben. Der Druck gehört zu den wenigen von [Otto] Felsing gedruckten Exemplaren, die den Ausgaben des Verlags E. A. Seemann, Leipzig, vorausgingen.(Text: Sigrid Achenbach, Käthe Kollwitz (1867-1945). Zeichnungen und seltene Druckgraphik im Berliner Kupferstichkabinett, Ausst.-Kat. Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1995, S. 76, Kat.-Nr. 80)2025 digitalisiert aus Mitteln des Förderprogramms zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin.