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Eg-Gü Edelflüssig reinigt - poliert - pflegt

Ident. Nr.: N (66 E) 13/2023

ObjID: obj:3229418

Details (expert)

Involved
Eg-Gü Werke Günther's Söhne (1890),
Herausgeber*in
Dating
Herstellung: 1973
Geographical references
Material / Technique
Papier, Druck
Dimensions
Höhe x Breite: 28 x 21 cm

Object Description

Hochformatiges, einseitig bedrucktes Blatt aus sehr dünnem Papier, schlichter Vierfarbendruck. Das Motiv zeigt eine lächelnde Frau im roten Pullover, in einer Hand hält sie ein Fläschchen Eg-Gü, in der anderen ein blaues Putztuch. Sie trägt Schürze und ein blaues Kopftuch. Unten rechts auf eckigem rotem Grund Schriftzug "Eg-Gü", darunter "Edelflüssig". Unten in schwarz gedruckt "reinigt - poliert - pflegt", darunter "Hersteller: VEB Schuhpflegemittel Dresden". Unten rechts in ganz kleiner Schrift Druckgenehmigungsvermerk: H (7) VEB GRAVO-DRUCK, HALLE (S) PzG 010/73 

Der Markenname Eg-Gü geht auf den Firmengründer Egbert Günther zurück. Im sächsischen Meerane gründete er 1888 eine Fabrik für Bohnerwachs. Später übersiedelte die Firma nach Dresden und spezialisierte sich Schuh- und Lederpflegemittel. Die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Fima wurde wieder aufgebaut und war führender Hersteller von Schuhpflegemitteln in der DDR. 1972 wurde der Betrieb verstaatlicht und firmierte unter VEB Schuhpflegemittel Dresden.  

Last updated: 17.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."