Logo

Ident. Nr.: N (8 E) 294/2023

ObjID: obj:3415452

Details (expert)

Dating
2023
Geographical references
Material / Technique
Messing, Lederimitat
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 27 x 10 cm

Object Description

Diese in Damaskus gefertige Kaffeekanne ist aus gold und silber lackeriertem Metall. Ihr Boden ist rund, nach oben hin wird ihr Körper schmaler. Der Bauch ist leicht achteckig, wobei jede der acht Seiten mit einem abstrakten, eingeritzten Muster verziert ist. Der Griff des Deckels ist in Form einer Mondsichel gefertigt, in dem ein fünfarmiger Stern sitzt. Die Tülle der Kanne ist schnabelförmig. Die Kaffeekanne hat einen Griff, der an einer der acht Seiten verschraubt ist. Der Griff ist mit einem Band aus Lederimitat umwickelt.

Die Kanne wurde in Berlin erworben. Der Verkäufer, ein junger Berliner aus einer palästinensischen Familie, die in Syrien lebt(e), berichtete, dass Kannen dieser Art unter anderem bei Trauerfeiern Verwendung finden, um arabischen Kaffee zu servieren. Sie werden aber auch zu anderen Anlässen bei der Bewirtung von Gästen genutzt.

Last updated: 08.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."