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Ident. Nr.: N (52 R) 317/2023,a-c

ObjID: obj:3415513

Details (expert)

Dating
Gebrauch: 2023
Geographical references
Material / Technique
Kunstfaser; bedruckt; Metall; Kunststoff
Dimensions
Länge x Breite: 15 x 12 cm
Länge x Breite: 98 x 58,8 cm
Breite x Höhe: 27,5 x 10,2 cm

Object Description

Der grüne Reisegebetsteppich mit weißem Aufdruck und beschwerten Ecken wird in einer Tasche aufbewahrt, die ebenfalls grün ist, einen weißen Aufdruck sowie einen Kompass zur Ermittlung der Richtung nach Mekka hat und sich mit einem Reißverschluss schließen lässt. Eine Gebrauchsanweisung ist ebenfalls enthalten.

In einem normativen Verständnis des Islam sind Muslim*innen angehalten, das tägliche Gebet in verkürzter Form auch auf Reisen zu verrichten. Um es flexibel an jedem Ort verrichten zu können, gibt es leichte, gut verstaubare Reisegebetsteppiche wie diesen hier.
Das tägliche Gebet zählt wie das Glaubensbekenntnis, das Fasten, die Almosengabe und die Große Pilgerfahrt zu den fünf Säulen des (sunnitischen) Islams.

Last updated: 15.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."