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Miss Dumbar

Ident. Nr.: N (74 P) 386/2023

ObjID: obj:3421498

Details (expert)

Involved
Stephen McLaren,
Fotograf*in
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 42 x 60 cm

Object Description

Miss Dumbar ist Fremdenführerin in der Hampden Rum Factory auf der ehemaligen Zuckerplantage, die einst der Familie Stirling gehörte. Sie hält ein Porträt von Sir James Stirling, dem ehemaligen Lord Provost von Edinburgh, gemalt von Henry Raeburn. In der Nähe von Wakefield, Jamaika, 2015.

Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Jamaika die reichste Kolonie Großbritanniens. Sogenannte schottische Pflanzer besaßen etwa ein Drittel der Zuckerplantagen, die nur von versklavten Menschen bewirtschaftet wurden.

Auf Jamaika sind Spuren des Sklavenhandels noch immer vorhanden. Viele Einwohner*innen des Landes tragen schottische Nachnamen. Nach berühmten Orten in Schottland benannte Zuckerplantagen liegen mittlerweile verlassen da. Stephen McLaren fängt die Kontraste in seiner Serie „Ein süßes Vergessen“ ein.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."