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Ident. Nr.: N (74 F) 69/2024

ObjID: obj:3627554

Details (expert)

Geographical references
Material / Technique
Ferrotypie
Dimensions
Höhe x Breite: 9 x 6,4 cm
Gewicht: 7 g

Object Description

Hochformat, Unikat. Gruppenporträt zweier Männer und zweier Frauen.

Gruppenporträt, das im Vordergrund zwei Frauen sitzend auf einer Bank zeigt. Eine Frau in heller Bluse mit schwarzer, geknoteter Halsbinde, mit Gürtel tailliertem, langen Rock, Handschuhen und Strohhut. Sie schaut frontal in die Kamera, ihre linke Hand hält einen geschlossenen Schirm, auf den sie sich aufstützt. Zu ihrer rechten eine Frau in Kostüm: langer, dunkler Rock, dunkle Weste mit weißem Kragen sowie dunkle Jacke darüber. Sie trägt einen dunklen Hut und blickt schräg nach links aus dem Bild heraus. Hinter ihr stehend ein Mann in dunklem Jackett mit weißem Hem und Hut, seine linke Hand ruht auf ihrer rechten Schulter, zwischen Zeige- und Mittelfinger eine Zigarre, an seiner linken Hand am Ringfinger ein Ring. Der Mann mit Schnurrbart lacht und blickt in die Kamera. Sein linker Arm ist untergehakt bei einer weiteren männlichen Person mit Schnurr- und Kinnbart, Hut, schwarzem Jackett, weißer Weste, dunkler Krawatte und weißem Einstecktuch. Seine Augen sind fast geschlossen.
Typisch für die frühe Porträtfotografie ist der gemalte Hintergrund, der hier eine angedeutete Berglandschaft darstellt, mit schneebedeckten Gipfeln sowie zur rechten der Gruppe ein Nadelbaum.


Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."