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Damenschuh mit Bortenbesatz

Ident. Nr.: 2003,KR 1137 a

ObjID: obj:3718692

Details (expert)

Creator/Entity
Wolfgang Ruf (1949),
Vorbesitzer*in
Date(s)
Datierung: 1730 - 1740
Geographical references
Herstellungsort: England,
Land
Dimensions
Länge: 24 cm
Höhe: 12 cm (Mit Absatz)

Object Description

Die Damenschuhe aus hellblauer Seide zeigen die für die erste Jahrhunderthälfte typische langgezogenen Vorderkappe, die in einer leicht nach oben weisenden Spitze endet, sowie eine hochgezogene Ristlasche, deren Mitte mit einer dekorativen Metallborte besetzt ist. Die Seitenteile sind schenkelartig angeschnitten und enden in übereinandergeklappten Laschen, die mit einer Schuhschnalle fixiert wurden. Der mäßig hohe, blockförmige Absatz ist mit Seide bezogen. Schuhe dieses Typus wurden in England getragen. ChrW

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR