Logo

Ident. Nr.: V A 42537

ObjID: obj:39394

Details (expert)

Creator/Entity
Wilhelm Gretzer (1847 - 1926),
Sammler*in
Julius van der Zypen (1906/1907),
Mäzen*atin
Date(s)
Inka 1400 - 1550
Systematics/Type
Geographical references
Material / Technique
Baumwolle, Haar (Kameliden)
Dimensions
Länge x Breite: 50 x 35 cm

Object Description

Groups: 14 x A. ( A=9 pendants)

Colors: browns, and camelid hair: yellow and red

Color combinations: monochrome, spiral

Strings: main, pendants, secondaries
Ply: all S
Diameter: main 3,5mm, pendants 1,5-2 mm
Recto/verso (tying pendant to mainstring): recto

Knots:1/1 endknots (like a single knot), 1/2 endknots (a single knot securing the pendant tied with only part of the pendant as active), 8, long knots (S), single knots (S)


Extra description in German:

Wegen seiner schlechten Zustand (viele ganz verkohlten Fäden) hat der Quipu viele abgebrochene loose Fäden die nicht genau zugeordnet werden können.

Der Quipu hat 9 acht-Knoten. 7 von denen hat einer kurzer ( ca 1 cm mit 1/1 Endknot) 2 ply S Faden eingeknotet. 5 von denen haben ein 9 longknot über ihnen, eine hat ein 8 longknot und eine eine simple-knot.

Zwischen 4te und 5te Gruppe ist zwei winzige 2 S Woll-Fäden (rot und gelb) um den mainstring geknotet.

Last updated: 08.04.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

Additional items from the collections

樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.