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"Blokada? Ako ne sada!"

Ident. Nr.: N (26 G) 3/2026

ObjID: obj:4069760

Details (expert)

Geographical references
Belgrad,
Stadt
Material / Technique
Baumwolle, bedruckt
Dimensions
Höhe x Breite: 65 x 64 cm

Object Description

Getragenes, rosa T-Shirt für Frauen mit V-Ausschnitt; selbst bedruckt mit Aufschrift "Blokada? Ako ne sada!".

Der Slogan spielt mit dem serbischen Wort "kada" (dt. "wann"), das in "Blokada" enthalten ist. Er bedeutet also übersetzt sinngemäß: "Blockade - wann, wenn nicht jetzt!"
Der Spruch hat sich zu einem Motto der Proteste in Serbien entwickelt und ist auf zahlreichen Shirts, Taschen und anderen Textilien zu finden.

Das Objekt steht im Zusammenhang mit den serbischen Studierenden- und Bürgerrechtsproteste nach dem Einsturz des Bahnhofsvordach von Novi Sad mit mehreren Todesopfern im November 2024. Anschließend entwickelten sich die größten Proteste der serbischen Geschichte, die das ganze Jahr 2025 andauerten.


Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."