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Äthiopischer Pergament-Kodex (Einzelblätter) mit einer Königsliste sowie Hymnen auf Maria

Ident. Nr.: P 13359/2

ObjID: obj:4148824

Details (expert)

Additional titles
Collection title: Äthiopischer Pergament-Kodex (Einzelblätter) mit einer Königsliste sowie Hymnen auf Maria
Translation: Ethiopian parchment codex (single leaves) with a list of kings and hymns to Mary
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 18,3 x 24,1 cm

Object Description

Unter dieser Nummer sind zwei Doppelblätter, also acht Seiten, eines ansonsten verloren gegangenen Kodex aus Pergament inventarisiert. Alle Seiten sind mit jeweils zwei Kolumnen in äthiopischer Sprache und Schrift bedeckt.
Die Texte enthalten verschiedene religiös/magische Gebete, sowie eine Anrufung und Litaneien bzw. Hymnen an Maria Magdalena.
J. Moje

Last updated: 28.04.2026

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Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).