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Ident. Nr.: D (6 G 29) 406/1965

ObjID: obj:501010

Details (expert)

Dating
1820 - 1830
Material / Technique
Fichtenholz, bemalt
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 162 x 116 x 46,5 cm

Object Description

2-türiger Schrank mit abgeschrägten Vorder-kanten auf vier kleinen ovalen Füßen. Bemalung: Blauer Grund, Profilleiste oben und die senk-rechten Leisten marmoriert. Auf Türen Halbfigur Christi bzw. Mariae, darunter je eine Obstschale und darunter je eine blumengefüllte Vase. Auf den Seitenschrägungen je zwei Blumenvasen übereinander. Auf den Seiten je zwei marmorierte Rechtecke, die von Gitterdreieck gekrönt sind. Nur ein Schlossblech (Doppelpalmette mit kleinem Knauf) vorhanden. Ganz modernes Schloss. Der hintere Teil der linken Seitenwand verwittert, der Schrank ist überlackiert, der Lack ist gedunkelt. Innen Hutbrett, Wäscheborte, Kleiderfach, Kleinschublade fehlt.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."