Logo

Georg pärtzl von prugt peüfirstenfelt Ligt Zu frangfort Am Mähn schverlich An der Wassersucht Krancht Sambt andern Zuestendten verlobt sich Zu vnser L. frauen Auff den H, perg mit einer H. Mes Ist Ihm geholffen worden 1707.

Ident. Nr.: D (32 K 259) 496/1965,a

ObjID: obj:501671

Details (expert)

Dating
1707
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: max. 36,8 x 32,2 x 1,9 cm

Object Description

Hochformat. Schmale, schwarze Wellenleiste. Obere 3 Bildviertel mit Darstellung. Angedeuteter Raum mit Boden aus roten und weissen Platten. Kniend Mann mit Rosenkranz, vor ihm der Hut. Vor dunkler Wand mit kleinem Fenster Himmelsloch mit Wolkengirlande. In diesem 3/4 Figur der Andechser Marienstatue. Mutter und Kind mit Krone und Zepter, Kind bekleidet. Unterstes Viertel schwarze Schrift auf Grau: Georg pärtzl von prugt peüfirstenfelt Ligt Zu frangfort Am Mähn schverlich An der Wassersucht Krancht Sambt andern Zuestendten verlobt sich Zu vnser L. frauen Auff den H, perg mit einer H. Mes Ist Ihm geholffen worden 1707.
Herkunftsangabe des Vorbesitzers: Kloster Andechs.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."