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Ident. Nr.: II B 942

ObjID: obj:503625

Details (expert)

Involved
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Sammler*in
Dating
Gebrauch: Anfang 1930er Jahre
Material / Technique
Stroh, geflochten, Lehm
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 81 x 32 cm

Object Description

Unten runder und nach oben spitz zulaufender Bienenkorb. Der Bienenkorb wurde als sog. Rutenstülper aus Weide und anderen Zweigen geflochten und anschließend mit Lehm bestrichen. Oben ein geschnitzter Griff, unten ca. 5 cm über dem Boden ein kleines Loch.

Dieser Bienenkorb, ein sog. Rutenstülper, konnte von der/vom Imker*in Dank des Griffs oben gefahrlos kontrolliert und transportiert werden. Innen erleichtert die raue Oberfläche der Ruten den Bienen das Anbringen der Waben. Die kleinen Lufteinschlüsse zwischen der ausgeflochtenen Wand und des Lehms sorgen für eine gleichbleibende Temperatur im Innenraum und schützen so das Bienenvolk vor Hitze und Kälte. Ähnliche Bienenkörbe sind im Slovenischen Ethnographischen Museum und im Ethnographischen Museum Zagreb zu finden.     
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Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."