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Eine unglaubwürdige Geschichte (Die Beerdigung des Katers durch die Mäuse)

Ident. Nr.: II B 6393 ,1

ObjID: obj:510892

Details (expert)

Involved
Wasiliev,
Verleger*in
Dating
1892
Dimensions
Höhe x Breite: 36 x 45 cm

Object Description

Querformat.
Diese unglaubwürdige Geschichte wurde, eingewickelt in schwarze Lappen, in alten Frauengemächern gefunden.
Es war einmal ein Kater, ein überseeischer, fremder, geboren hinter dem Don. Und eine Katze aus Astrachan, geboren in Kasanj. Als die Mäuse den Kater begruben, ihren Feind beerdigten, ihm die Ehre erwiesen, ihm, der sich Kater Katerssohn nannte, oft und viel getrunken hatte. Als er sich einmal am Unsinn übertrank, streckte er die Beinchen steif nach oben, und die Katze Katofejewna weint bittere Tränen und fing an, sich den Kopf zu zerbrechen, was sie nun mit dem Kater zu tun habe. Sie war nicht reich, nur reich an Ideen. Sie schickte Leute aus, um Gäste einzuladen aus allen Wäldern und Feldern und aus allen Gegenden. Bald versammelten sich viele Mäuse und machten sich an die Arbeit. Da wurde gekocht und lobend über den toten Kater Katofejewitsch geredet. Dem wurden die Pfoten fest zusammengebunden, da er doch ihr alter Feind war. Dann legten sie ihn auf einen alten Schlitten, setzen die Katofejewna hinten auf den Schlitten. Die weinte bitter und schluchzte und wehklagte und hielt den Katofejewitsch am Schwanze fest. So beerdigten die Mäuse den Kater und tranken all den Unsinn aus.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."