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Der starke und tapfere Held (Recke) Ilja Muromez

Ident. Nr.: II B 9061

ObjID: obj:513284

Details (expert)

Involved
Wasiliev,
Verleger*in
Dating
1895
Dimensions
Höhe x Breite: 35,5 x 44,5 cm

Object Description

Querformat. Dargestellt ist der Recke Ilja Muromez im Kampf mit dem Räuber Solowej, der 30 Jahre lang in zwölf Eichenkronen lebte und die Vorübergehenden mit seinen mächtigen Pfiffen tötete.
Es reitet der starke und tapfere Ilja Muromez aus Tschernigou nach Kijev und kommt zu den Wäldern um Brjansk. Dort lebt auf 12 Eichen die bekannte Räuber Nachtigal. (Solovej-Razbojnik, eine Gestalt aus der russ. Folklore). Sein betäubender Gesang lässt niemanden vorbei. Er erblickt Ilja Muromez, je näher dieser kommt, umso betäubender wird sein Gesang, so dass das Ross des Helden stolpert. Ilja reitet bis an das Nest des Räubers heran, ergreift Pfeil und Bogen und schießt dem Räuber das rechte Auge aus. Dieser fällt wie eine Hafergarbe vom Baum.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."