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Ident. Nr.: II C 1246

ObjID: obj:515078

Details (expert)

Involved
Wilhelm Crahmer (1884-1936),
Sammler*in
Wilhelm Planert (1882-1948),
Sammler*in
Dating
vor 1912
Material / Technique
Holz, Metall, Seil
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 210 x 45 x 45 cm
Gewicht: 21,3 kg

Object Description

Ein Ackja wird nach dem Bootsbauprinzip, mit Kiel, Steven und Spanten gebaut. Auf diese Weise hatte der Schlitten wenige Widerstände und konnte sich nicht so leicht an Büschen, Bäumen oder Steinen verfangen.

Abhängig von dem beabsichtigten Anwendungsgebiet, konnten Form und Größe des Ackjas variieren. Der Personentransportschlitten war schmaler als der Frachtschlitten und hatte eine hohe Rückenlehne, sowie einen Fußsack aus Fell. Es gab auch Deckelackja, die komplett überbaut waren und nur eine kleinere Ladeluke hatten, die man fest verschließen konnte. Diese waren dafür vorgesehen, Wertsachen und Nahrung zu transportieren.
Der älteste Fund eines Ackjas wird auf das 13. Jahrhundert datiert.

Ein Rentier kann zwischen 100 und 150 kg ziehen. Als Zugtiere eignen sich am besten Rentierochsen (kastrierte Männchen), die ein Alter zwischen 3 bis 12 Jahre haben.
Eine Tagesstrecke für ein Rentier betrug etwa 40 - 50 km.

Last updated: 06.03.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."