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Ident. Nr.: II C 1493

ObjID: obj:515327

Details (expert)

Involved
Hans Findeisen (1903 - 1968),
Sammler*in
Dating
vor 1929
Dimensions
Höhe x Breite: 24 x 33 cm

Object Description

Beutel / Handtasche für Frauen.

Vermutlich zur Aufbewahrug für Nähzeug.

Besteht aus einem rechteckigen, langem ledernen Bodenseitenteil, das an einer Seite direkt an den Seitenrand stößt, durch den oben die Trag- und Aufhängeschnur gezogen ist. Die Breitseiten bestehen aus je fünf abwechselnd hellgelben und tiefdunklen, fast schwarzen Rechtecken aus Rentierfell, die mit roten Tuchstreifen seitlich abgesetzt sind (wegen des Alters jedoch schon teilweise zerstört). Der eine Bügel trägt am Außenrand eine Reihe von vier und drei aneinander gestülpten spitzen Winkeln als Ornamentierung; auf dem Mittelteil von Doppellinien begrenzte Parallelogramme, die am Innenrand wieder in offene Winkel enden. Die Zwischenflächen sind mit meist 4, an der oberen Randleiste auch mit 5, 8 und 10 Punkten besetzt. Der zweite Bügel zeigt Reihen von ineinandergesetzten stumpfen Winkeln, wodurch eine Reihe von fünf ineinandergeschachtelten Parallelogrammen entsteht, deren mittelstes je eine zweikantige Kerbe trägt.
Der erste Bügel trägt am Innenrand sieben Löcher zum Annähen an den Beutel, die bis zu den Enden des Bügels verteilt sind, während der 2. Bügel nur drei solcher Löcher aufweist, die im Mittelteil gelegen sind. An den Enden ist je ein großes Loch zum Durchziehen der geflochtenen rot, weiß und grün gefärbten Wollfäden als Trageschnur angebracht.

Last updated: 14.03.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."