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Ident. Nr.: II C 2520

ObjID: obj:516467

Details (expert)

Involved
Karl-Sieghard Seipoldy (1915 - 1985),
Sammler*in
Dating
vor 1971
Geographical references
Dimensions
Länge: 23 cm

Object Description

Kopie eines Messers (Form ist typisch für Schlachtmesser).
Vermutlich als Souvenir hergestellt.

Messer mit parallelkantiger Stahlklinge, der Ort (Messerspitze) ist etwas aufwärts gebogen. Eine Hohlkehle (Blutrinne) zieht sich über etwa 2/3 der Klinge (dies dient dazu um Gewicht einzusparen, bzw. das Messer auszubalancieren). Der Griff ist aus Rentierhorn gefertigt, er ist flachwalzenförmig mit am unteren Teil abgesetztem Knauf, welcher mit einem Rentierkopfmotiv und geometrischen Ritzmustern verziert ist.

Zur Rentierschlachtung wurde das Tier am Geweih von zwei Personen gehalten, während eine dritte Person mit dem Messer einen geziehlten Stoss in den Nacken vollzog, so dass das Tier zunächst gelähmt wurde. Sodann erfolgte der zweite, tödliche Stoss ins Herz des Tieres.

Last updated: 14.03.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."