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Ident. Nr.: II C 2528

ObjID: obj:516479

Details (expert)

Involved
Heide Nixdorff (* 1941),
Sammler*in
Dating
1965
Material / Technique
Rentierfell, Wolltuch, genäht
Dimensions
Länge: 100 cm

Object Description

Männerrock, Winterkleidung.

Knielanger Kittel mit langen Ärmeln und Stehkragen.
Renfell (Augustschlachtung), Wolltuch(Wadmal)-Biesen und Besatz, mit Sehnengarn genäht.
Hellbrauner Pelz, Wolltuch vorwiegend rot.

Vorderpartie aus drei Teilen, Rückenpartie aus einer breiten Mittel- und vier schmalen Seitenteilen zugeschnitten, die sich zum Saum hin verbreiten; zwischen die schmalen Rückenteile sind von der Taille ab zu den Schultern sich verbreiternde Keilstreifen eingesetzt. Diese Nähte sind durch einfache rote Wolltuch-Biesen verziert. Über die rechte Hälfte des vorderen Oberteils verlüäuft ein 20 cm langer Einschnitt, in den eine große Beutel-Brusttasche eingenäht ist.
Der Halsausschnitt ist rund, etwas halsfern. Der vordere, in der Mitte befindliche Einschnitt ist ca. 5cm lang. Ein 8 cm breiter Pelzstreifen als Stehkragen rechts auf rechts genäht. Er ist außen (über der Haarseite) mit bandappliziertem Wolltuch besetzt. Die verlängerten Enden hängen 25-30 cm herab. Die vordere Öffnung wird mit zwei 40 cm langen bunten Wolltundeln mit Wollbüschel-Enden geschlossen. Die Ärmel sind mit einer Naht geschlossen. Zwischen Ärmel und den schmal geschnittenen Manschetten ist eine rote, einfache Wolltuch-Biese genäht.

Last updated: 14.03.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."