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Ident. Nr.: II A 2584

ObjID: obj:519869

Details (expert)

Involved
Albert Anton Willi,
Schnitzer*in
Dating
vor 1941
Dimensions
Objektmaß: 33 x 16 x 12 cm

Object Description

Wie man an der abblätternden Farbe deutlich erkennen kann, wurde diese Maske zunächst hell- und später dunkelbraun bemalt. Sie zeichnet sich als einziges Exemplar in der Sammlung von "Graubündener Masken" des Museums durch einen nach links oben hochkant gestellten, achtförmigen Mund aus. Diese Maske erweckt durch den geöffneten, zahnlosen Mund und den weit aufgerissenen Augen mit den typischen weißen Augäpfeln einen ängstlich überraschten Eindruck. Sowohl die Augenhöhlen als auch die Lippen waren einmal rötlich koloriert worden. Die Augen, die Nasenlöcher und der Mund sind durchbrochen. Die Nase ist höckerartig sichelförmig herausgearbeitet und von drei tiefen Falten geprägt. Die Spitze ist nach links bis unter das Auge gebogen. Die Stirn-, Nasen- und die Kinnpartie der Maske zeigen ebenfalls viele Falten. Die Kinnpartie ist überlang ausgearbeitet.
Ein helles Rosshaarbüschel, das der Maske bis zur Höhe des Mundes reicht, deutet das Kopfhaar an.
Rückseitig wird dieses Exemplar durch ein Stück Sack abgedeckt, das ursprünglich aus zwei Hälften bestand, die grob zusammengenäht wurden. Der Sack bildet eine Kapuze, die am Hinterkopf spitz zuläuft.
Diese Maske weist an beiden Seiten senkrechte längliche Durchbrechungen für eine Tragvorrichtung auf.
Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.