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Ident. Nr.: II A 6453

ObjID: obj:524014

Details (expert)

Involved
Wulf Köpke (11.02.1986 - 1991),
Sammler*in
Dating
Gebrauch: 1975
Material / Technique
Weide, geschält, z.T. gespalten, geflochten
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 57 x 45 cm

Object Description

Der Korb hat einen sternförmigen Boden und Staken aus etwa zwei cm breitem Material. Das Flechtmaterial ist außen hell und sehr glatt, innen ist es dunkler und rauer. (Es erinnert eher an Bambus.) Der Henkel wurde an drei Staken angeflochten. Dazu wurde in der Mitte ein kräftiges Band eingeflochten, seitlich ist der Henkel außerdem mit dem Rand verflochten. Für den Rand wurden an jeder Stake zwei ca. 0,5 cm breite Flechtstreifen eingesteckt und diese in 3-4 nebeneinanderliegenden Streifen gegenläufig zum Rand verflochten.    

Dieser Korb mit der für Portugal typischen, dreifachen Henkelbasis fasste das an der Algarve übliche Getreidemaß von 1,5 alqueire. Es wurden darin Kartoffeln oder Johannisbrotschoten transportiert. 

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."