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Zum 3. Mai 1896 Herrn & Frau Neumann in freundschaftlicher Zuneigung gewidmet.

Ident. Nr.: N (54 F) 812/1996,16

ObjID: obj:529492

Details (expert)

Dating
1914
Dimensions
Höhe x Breite: 26,8 x 18,8 cm

Object Description

Erinnerungsbuch. Hochformatige Kladde aus stabilem Karton mit hellblauem kaschiertem Leinenüberzug und goldfarbener Tiefprägung. Auf Kladdenrücken oben und unten je eine Metallöse, durch die mittels Faden-, bzw. Banddurchzug Papier-, bzw. Kartonbögen eingelegt werden können (in diesem Fall sind es zwei Einlagebögen).
Coverseite: Dreiliniger Rahmenbänder, die sich in den Ecken kreuzen. Darin, mittig, Widmung: "Zum 3. Mai 1896 Herrn & Frau Neumann in freundschaftlicher Zuneigung gewidmet", rechts oben: fliegende Schwalbe, mittig unter der letzten Widmungszeile: Lindenblatt, links unten: fliegender Schmetterling, rechts unten: in blühenden Myrtenzweigen sitzender, pfeilschießender Amor/Eros.
Kladdenrückseite: nur dreilinige Rahmenbänder.
Kladden-Innenseiten: gleichzeitig blühende wie beerentragende Weiß-/oder Rotdornzweige mit fliegenden Schmetterlingen in den Farben Gold, Cremeweiß und Hellrot auf hellbeigefarbenem Grund.
INHALT: Erste, zweiseitige Eintragung vom 3. Mai 1896, anläßlich des 7-jährigen Hochzeitstags von Adolf und Frieda Neumann. Texter, John Brunner, spielt mit Analogien zwischen 7 Jahre erfolgreichem "Ehekrieg" und dem just gewonnenen 7-jährigen Krieg ("Friedensschluß von Hubertusburg"). Zweite Eintragung, dreiseitig, vom 3. Mai 1914 anlässlich der Silberhochzeit.
Letzte Eintragung mit Bleistift "Dieses Blatt ist für Goldene Hochzeit bestimmt."

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."