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Abelard & Eloise surpris par Fulburd.

Ident. Nr.: N (33 R) 684/1994,537,1

ObjID: obj:541887

Details (expert)

Dating
18. Jh.
Material / Technique
Stich in Schabkunst
Dimensions
Höhe x Breite: 37,5 x 33 cm

Object Description

Literaturgenre: "Abelard & Eloise surpris par Fulburd." (Adelbard und Eloise, von Fulburd überrascht). 1. Blatt einer Suite.
Stich in Schabkunst zeigt in Rund den am Boden knienden Abelard, der nach der Hand der sitzenden Eloise gegriffen hat u. die junge Frau leidenschaftlich anblickt. Diese hat den Zeigefinger ihrer anderen Hand zwischen die Seiten eines neben ihr auf einem Tisch liegenden Buches gelegt. Auf dem Tisch liegen, neben einem Globus zwei weitere Bücher. Auch zu Füßen des Abelard liegt ein aufgeschlagenes Buch (darin Signatur des Stechers). Rechts im Hintergrund beobachtet ein älterer Mann (es ist der Oheim der Heloise, der Kanoniker Fulbert), der hinter einem Vorhang hervorschaut, missvergnügt das Liebespaar.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."