Logo

Ident. Nr.: D (6 M 47) 565/1965

ObjID: obj:543889

Details (expert)

Dating
Herstellung: 1786
Material / Technique
Holz, bemalt
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 64 x 136 x 68 cm

Object Description

Truhe mit einem flachen Deckel. Sie steht auf zwei Querbohlen, die zu je zwei Füßen ausgeschnitten sind (nicht original?).
Das dreifeldrige Rahmenwerk ist vorgeblendet, die Felder werden durch gedrechselte Halbsäulen getrennt. Der Deckel greift vorn und an den Seiten über, er besteht aus einem Doppelrahmen. Inwendiges Schloss mit sehr kleinem Schlossblech. Bänder am Deckel innen, auf der Rückwand außen. Die Truhe ist blau, das Leistenwerk rot bemalt. Auf der Vorderwand sind die vier Halbsäulen und das Mittelfeld marmoriert, die beiden seitlichen Felder mit je einem Früchtestrauß bemalt. Auf der unteren Rahmenleiste: 17 J.G.W. 86.
Deckelfüllungen: rote, vierblättrige Blüte mit Blättern auf blauem Grund, bunter Rahmen. Das Rahmenwerk ist durch schattiertes Braun quadriert. Durch die gleiche Malweise wird an den Seiten der Rahmen vorgetäuscht. Die vorgebliche Füllung dort lebhaft marmoriert. Besonders auf der vorderen Deckelleiste ist die braune Farbe weitgehend abgerieben.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

Additional items from the collections

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."