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Ident. Nr.: D (54 K) 699/1985

ObjID: obj:545669

Details (expert)

Dating
1900/10
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: Schachtel: 6 x 13 x 16 cm

Object Description

3-teiliges Tauf-Geschenkset in der dafür gefertigten Originalschachtel, bestehend aus einem silbernen Trinkbecher, einem Löffel und einem Serviettenring. Der Trinkbecher in Form eines Pokals ist innen vergoldet. Im oberen Bereich der Kuppa umschließt ein profiliertes, geprägtes, umlaufendes, ornamentales Band eines Pflanzenmotivs mit einzelnen Blüten in der fließenden Ästhetik des Jugendstils das Objekt. Darunter sind die Initialen des Täuflings graviert "KH". In derselben Technik wurde der zu beiden Seiten nach außen ausladende Serviettenring gefertigt, in dessen Mitte das ornamentale Blütenband läuft, innen versilbert. Löffel in Spatenform, Silber, Kopf vergoldet. Der Stil ist durchbrochen und gibt so eine Blüte im Jugendstil frei. Zusätzlich wurde dem Geschenkkarton ein nunmehr getrockneter Myrtenzweig beigefügt. Die Schachtel ist außen mit einem grau-weiß asymmetrisch gemusterten Textil beklebt. Innen ist sie im Deckel ausgepolstert und mit einer beigen Kunstfaser ausgeschlagen. Die Geschenkobjekte sind in einer ausgearbeiteten Formunterlage, die mit einem grauen Samt überzogen und einer umlaufenden hellen Kordel eingefasst ist, eingebracht.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."