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Ident. Nr.: N (35 J) 1/1994,11925,1

ObjID: obj:549030

Details (expert)

Dating
Herstellung: Mitte 20. Jh.
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite: 25 x 14 cm
Breite: 14 cm

Object Description

Weibliche Spielfigur aus Rußland, bestehend aus naturbelassenem Holzständer an dessen oberem Ende runder Holzkopf aufgesteckt ist. Augen blau gemalt, Mund rot, Wangen rosafarben. Langes gescheiteltes hellbraunes Flachshaar am Kopf festgeklebt, hinten zu zwei Zöpfen geflochten (1) mit rotem Stopfgarn aus Wolle zusammengebunden.
Bekleidung: langes Kleid aus gehecheltem Flachs um den Holzständer herumdrapiert, unterhalb der Brust mit rotem Stopfgarn geschnürt, darüber diagonal bestickt mit rotem und hellgrünem Wollgarn. Unterer Saum gehalten durch Lisierband in den Farben weiß und lachs.
Flachsarme, gebündelt, mit Lisierband gehalten im Brustbereich durch das Kleid gezogen, inwendig mit Draht verkleidet. Über die Arme geklebt weißes Leinentuch, unten gefranst und mit zwei Baumwollborten in weiß und lachs verziert. Darauf aus lackiertem Naturholz nachempfundene Kasserolle.

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."