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Eva-Marie.

Ident. Nr.: N (35 D) 233/2001,1

ObjID: obj:549320

Details (expert)

Material / Technique
4 Farb-Offset-Druck, Bindfaden, Papier, Pappe
Dimensions
Höhe x Breite: max.: 26,2 x 8 cm

Object Description

Anziehpuppe "Eva-Marie" mit Zubehör.
Die weibliche Puppe besteht aus festem Papier und besitzt braunes, kurzes, gelocktes Haar und blaue Augen. Sie trägt weiße Unterwäsche, weiße Söckchen und schwarze Riemchen-Schuhe. Kopf und Oberkörper sind seitlich gedreht, so dass der linke Arm vorn ist. Auf die Rückseite ist zur Stabilisierung und zum Aufstellen ein schmaler Pappstreifen geklebt. Auf die Rückseite des Kopfes ist handschriftlich mit Bleistift der Name geschrieben.
Zubehör: Vier Kleider, die einen Bindfaden an der Rückseite zur Befestigung haben; drei verschiedene Kopfbedeckungen, eine gelbe Schleife, eine blaue Milchkanne,ein mit Erdbeeren gefülltes Henkelkörbchen, eine einzelne Erdbeere und ein Blumenstrauß. Dieser ist auf der Rückseite handschriftlich mit Bleistift beschrieben: "Strausy".

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."