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Ident. Nr.: N (35 I) 56/2003,1-4

ObjID: obj:549453

Details (expert)

Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 23 x 67 x 35,5 cm (Bauernhaus)
Höhe x Breite: Figuren: zwischen 3 cm x 3 cm und 12 cm x 7 cm cm

Object Description

1. Bauernhof, bestehend aus einem Bauernhaus, das sich auf einer rechteckigen Spanplatte erhebt. Die Spanplatte ist auf drei Seiten mit einer angedeuteten Feldsteinmauer begrenzt. In der Mitte dieser Mauer befindet sich ein von zwei weißen Holzpfosten eingefasstes grünes zweiflügeliges Hoftor.
Das Bauernhaus im Fachwerkstil weist die klassische Teilung in Wohn- und Stallbereich auf. Der Wohnbereich auf der linken Seite hat eine blaue Eingangstür und ein Sprossenfenster mit zwei blauen Fensterläden. Über der Tür befindet sich eine Dachgaube. Ende der 1970er Jahre wurde nachträglich eine elektrische Beleuchtung installiert. Rechts befindet sich der Stall-/Scheunenbereich mit brauner Eingangstür, einem Sprossenfenster sowie zwei unteren und einer oberen Türöffnung, letztere ist mittels einer außen angebrachten grünen Hühnerleiter zu erreichen. Das Bauernhaus ist hinten aufklappbar, so dass die Figuren darin verwahrt werden können.
Zum Bauernhof gehört folgendes Zubehör aus verschiedenen Materialien: 2. Tierfiguren (4 Kühe, 1 Esel, 1 Ziege, 4 Enten, 3 Katzen, 1 Schwein, 1 Elefant, 1 Nashorn, 3 Hunde, 11 Hühner, 3 Kücken, 1 Pferd, 2 Truthähne, 1 Taube, 7 Gänse, 4 Schafe)
3. menschliche Figuren (4 Frauenfiguren, 3 Männerfiguren) 4. diverses Zubehör (6 Weidezäune, 1 Vogelhaus, 1 Feuerstelle mit dazugehörigem Suppentopf)

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."