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Ident. Nr.: I (26 H) 322/1986,a-b

ObjID: obj:563216

Details (expert)

Involved
Vera Schlör,
Entwerfer*in
Hannelore Hoff,
Hersteller*in
Dating
1970/75
Geographical references
Dimensions
Länge: 147 cm , Oberweite: 100 cm (Kleid)
Länge x Breite: 126 x 45 cm (Stola)

Object Description

Rostrotes, bodenlanges Abendkleid mit Stola aus Mischgewebe (Baumwolle/Polyester) mit hellbraunem Kunstseidenfutter für die untere Kleidpartie und die Stola. Der Rest ist mit beigem Kunstseidenfutter unterlegt.
Das ärmelllose Kleid hat eine schmale, taillierte Form sowie einen Stehkragen und ist im Rücken mit einem 55 cm langen Reißverschluss zu schließen. Es ist vorne hoch geschlitzt. Die Saumkante und der Schlitz sind mit Applikationen und Stickereien geschmückt. Unter Verwendung verschiedener Stoffe in Braun-,Gold- und Orangetönen mit Pailletten und Glasperlen wurde eine Blütenkante geschaffen.
Die Stola hat stulpenähnliche Manschetten, welche auf je drei bezogene Knöpfe und Knopflöcher geschlossen werden. Mittels Druckknöpfen ist sie an den Schultern anknöpfbar. Die Manschetten sind ebenfalls mit Blütenapplikationen verziert.

Das Kleid entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Es war Teil der "Kollektion der Freundschaft - die 15 Schwestern" und wurde von der Turkmenischen SSR inspiriert. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen.Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."