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Wenn Dich Gott verläßt Dein Hort und Du im Unglück willst verzagen, so denk an Kaiser Friedrichs Wort: Lerne leiden ohne zu klagen.

Ident. Nr.: I (50 I) 635/1981

ObjID: obj:566640

Details (expert)

Dating
um 1888
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 48,5 x 38,5 x 2 cm

Object Description

Hochformat. Haussegen mit einem gestickten Spruch: "Wenn Dich Gott verläßt Dein Hort und Du im Unglück willst verzagen, so denk an Kaiser Friedrichs Wort: Lerne leiden ohne zu klagen."
Wolle auf perforiertem Papier, rot, hellblau und Goldfaden, in der Mitte ein Kaiserbildnis Friedrich III., umrahmt von gepresstem Edelweiß und Farn, sowie Maiglöckchen aus Spitzenstoff. Schwarz lackierter Rahmen, die innerste Kehle ist mit Gold abgesetzt. Auf Rückseite 2 Stempel: "Eigentumsrecht bleibt bis Zahlung der letzten Rate vorbehalten."

Last updated: 12.12.2025

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."