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Else Aurich

Ident. Nr.: I (18 C) 18/1979

ObjID: obj:576303

Details (expert)

Dating
Herstellung: um 1900
Dimensions
Höhe x Breite: 24 x 30 cm

Object Description

Leinen, weiß, ringsum Hohlsaum, in 12 Felder eingeteilt, darin 9 verschieden farbige Webstopfen, 1 Rissstopfe, 1 Tüllausbesserung und 1 Strickstopfe. Auf der Rückseite angenähter Zettel, darauf handgeschrieben mit Tinte: "Else Aurich" und Inventarnummer.


Das Museum Europäischer Kulturen besitzt rund 125 Stopfmustertücher. Dieses Tuch wurde 1979 vom Ostberliner Museum für Volkskunde zusammen mit zwei weiteren, von Else Aurich gefertigten Stopfmustertüchern erworben, vgl. I (18 C) 15/1979 und I (18 C) 17/1979.

Zusammengenommen beweisen sie die große Bandbreite an Stopftechniken, die die Herstellerin einübte: Sie zeigen Gardinen-, Gewebe-, Riss-, Tüll- und Strickstopfen. Zusammen mit I (18 C) 18/1979 wurde das Tuch in einer Pop-Up-Ausstellung mit Stopfmustertüchern des MEK gezeigt, die 2023 anlässlich des Workshops „Darning – The Art of Plugging Holes“ in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stattfand.

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."