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Armreif

Ident. Nr.: ÄM 1470

ObjID: obj:591274

Details (expert)

Involved
Hermann Junker (29.11.1877 - 9.1.1962),
Grabungsleiter*in
Dating
C-Gruppe (Unternubien)
Additional titles
Collection title: Armreif
Translation: Bracelet
Geographical references
Material / Technique
Bein (Material / Fauna)
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 5 x 4 x 1 cm

Object Description

Der offene Armreif wurde in einer ovalen Grabgrube innerhalb des nubischen Friedhofs von Toschke gefunden. Außer dieses Armreifs sind keine weiteren Beigaben nachgewiesen. Der Ausgräber, Hermann Junker, nahm auf Grund seiner geringen Größe an, dass es sich hierbei um ein Schmuckstück einer Kinderbestattung gehandelt hat.
(J. Helmbold-Doyé)

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).