Leinsamenkapseln. - Linum usitatissimum L.
Ident. Nr.: ÄM 16826
ObjID: obj:592242
Details (expert)
- Involved
- Dating
- Historische Datierung: Spätzeit
- Additional titles
- Collection title: Leinsamenkapseln. - Linum usitatissimum L.Translation: Flaxseed capsules (Linum usitatissimum L.)
- Geographical references
- Material / Technique
- Samenkapseln von Leinen (Linum usitatissimum L.) (Material / Flora / Gattung)
- Dimensions
- Höhe x Breite x Tiefe: 3 x 14,6 x 8,2 cm (Kistenmaß)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/592242
Object Description
Zweifellos wurde Lein hauptsächlich wegen der Stängelfasern angebaut. Aus diesen wurden Teile der Bekleidung (z. B. Schurze) und vor allem die unendlichen Mengen an Mumienbinden hergestellt. Ferner fanden Leinsamenkapseln bei der Ölgewinnung Verwendung. Ferner nutzten die Ärzte das Material als Verbandsstoff zur Wundversorgung.
Lein ist eine etwa 1 m hochwachsende, einjährige Kulturpflanze. Die reifen Pflanzen wurden aus dem Boden gerissen und in Wasser gelegt. Bakterien lösten die Zellwände auf und danach konnte man die Fasern für die Textilverarbeitung aus den Stängeln lösen. Anschließend wurden sie versponnen und verwebt. Über den Herstellungsprozess der Flachsgewinnung und -verarbeitung berichten zahlreiche Grabdarstellungen.
I. Regulski
Last updated: 27.05.2026
Contact
Institution:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Email:
aemp@smb.spk-berlin.de