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Leinsamenkapseln. - Linum usitatissimum L.

Ident. Nr.: ÄM 16826

ObjID: obj:592242

Details (expert)

Involved
Otto Rubensohn (24.11.1867 - 9.8.1964),
Grabungsleiter*in
Dating
Historische Datierung: Spätzeit
Additional titles
Collection title: Leinsamenkapseln. - Linum usitatissimum L.
Translation: Flaxseed capsules (Linum usitatissimum L.)
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 3 x 14,6 x 8,2 cm (Kistenmaß)

Object Description

Zweifellos wurde Lein hauptsächlich wegen der Stängelfasern angebaut. Aus diesen wurden Teile der Bekleidung (z. B. Schurze) und vor allem die unendlichen Mengen an Mumienbinden hergestellt. Ferner fanden Leinsamenkapseln bei der Ölgewinnung Verwendung. Ferner nutzten die Ärzte das Material als Verbandsstoff zur Wundversorgung.
Lein ist eine etwa 1 m hochwachsende, einjährige Kulturpflanze. Die reifen Pflanzen wurden aus dem Boden gerissen und in Wasser gelegt. Bakterien lösten die Zellwände auf und danach konnte man die Fasern für die Textilverarbeitung aus den Stängeln lösen. Anschließend wurden sie versponnen und verwebt. Über den Herstellungsprozess der Flachsgewinnung und -verarbeitung berichten zahlreiche Grabdarstellungen.
I. Regulski

Last updated: 27.05.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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